Islay

Faehrenfenster

Jura

Faehrenfarben

We spent four nights on a Scottish island called Islay. From the ferry going there, we also saw Jura where George Orwell wrote 1984.  Opposite, the treeless and roadless hills of Islay appeared. We drove to the flat side of the island which is sparsely spotted with white houses, white sheep and the white walls of the distilleries.

Wir verbrachten vier Nächte auf einer schottischen Insel namens Islay. Von der Fähre aus sahen wir auch Jura, wo George Orwell 1984 schrieb. Gegenüber tauchten die baum- und straßenlosen Hügel von Islay auf. Wir fuhren zur flachen Seite der Insel, die mit wenigen weißen Häusern, weißen Schafen und den weißen Häusern der Destillerien gesprenkelt ist.

inselbewohner

Zimmerfelsen

Ardbeg

Ardbeg

 

From our little hut, we could walk to three distilleries. Islay is known for its peaky Whisky. We sat on green couches at Lagavulin sipping a glas of whisky, smelled the peaky fire at Laphroaig, watched the sea with a sip of Bowmore, felt a bit tipsy after five drams at the Ardbeg distillery before lunch time. The distilleries are set by the sea side, they look beautiful with their white walls and big letters braving the elements.

Unsere kleine Hütte lag in Laufweite zu drei Destillerien. Islay ist bekannt für seinen torfigen Whisky. Wir saßen auf grünen Sesseln mit einem Glas Whisky in Lagavulin, rochen das torfige Feuer in Laphroaig, beobachteten das Meer mit einem Schluck Bowmore, waren leicht angeschwippst nach fünf Drams vor dem Mittagessen in Ardbeg. Die Destillerien liegen am Meer, sehen wunderschön aus mit ihren weißen Wänden und den großen Schriftzügen, trotzen dem Wetter.

Bowmore

Lagavulin

Laphroaig

islay moon

storm pod

When we didn’t taste whisky or drove across the island, we stayed in our tiny storm-pod, watching the sea during rain and sun and moon light; in the morning, afternoon and evening; at breakfast and dinner time. When we climbed up the cliffs, we could even see Northern Ireland on the horizon. Only two hours away by speedboat, they say. We could have stayed longer, the sea at our doorstep.

Wenn wir keinen Whisky verkosteten oder über die Insel fuhren, blieben wir in unserer kleinen Hütte und beobachteten das Meer bei Regen, Sonnen- und Mondschein; am Morgen, Nachmittag und am Abend; zum Frühstück und zum Abendessen. Wir kletterten die kleinen Klippen hoch und konnten Nordirland am Horizont erahnen. Nur zwei Stunden mit dem Speedboot, sagte der Guide in Bowmore. Wir hätten gut bleiben können, mit dem Meer vor der Haustür.

Islay return

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Winter blues outcomes

hier

am loch

ausgesetzt

to the loch

 

Als der Winter immer noch nicht zu Ende war, ich aber längst bereit war, ihn hinter mir zu lassen, buchte ich ein paar Veränderungen. Es reichte mit Schal, Mütze, den immer verstrubelten Haaren dazwischen und der Unbeweglichkeit in der dicken Winterjacke. Ich wollte Sommer, ich wollte weg.

Nun passiert plötzlich alles auf einmal, was ich mir damals in der Winter-Blues-Laune ausgedacht habe. Ich feierte meinen Geburtstag in Schottland mit blauem Himmel, Karottenkuchen und Loch Lomond – die Fotos oben habe ich an diesem Tag gemacht. Letztes Wochenende verbrachte ich in Berlin. Und bald geht es in den Süden, den ganzen Sommer lang.

Und wenn ich so darüber nachdenke, bin ich dem Ende des Winters doch ein bisschen dankbar: er hat mich zu neuen Plänen geschubst, und mir erlaubt, vom Sommer zu träumen, als ich genug von ihm hatte. Vielleicht komm ich doch mal wieder zu ihm zurück. Wenn er es mit der Kälte nicht übertreibt.

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When winter was still not finished but I was long ready for it to be finished, I booked a few changes. I had enough of scarves, beanies, messy hair in between and not being able to turn around properly in my big winter jacket. I wanted summer, I wanted to be somewhere else.

And now, it is all happening what I thought of in winter blues. I celebrated my birthday in Scotland with blue sky, carrot cake and Loch Lomond – the photos above were taken on this day. Last weekend, I spent time in Berlin with good friends. And soon I’m going south for the summer.

So, when I think of it, I am quite grateful for the end of winter: it pushed me towards new plans and allowed me to dream of summer when I had enough of it. I might come back to winter. If it doesn’t overdo the cold.